Vita

1949 als Sohn eines Kunstmalers im mittelfränkischen Pappenheim geboren, ist Jörg Mangold seit seiner frühen Jugend passionierter Jäger, Fischer und Maler. Während seines zweijährigen Studiums der Veterinärmedizin erwarb er sich Kenntnisse in der Anatomie der Wirbeltiere, ein für einen Tiermaler unerlässliches Rüstzeug. Praktika im Berliner Zoo sowie in landwirtschaftlichen Betrieben vermittelten ihm solide Kenntnisse über Wild-, Haus- und Nutztiere. Nach dem Wechsel in das Fach Humanmedizin und Studienjahren in München und Marburg an der Lahn promovierte er zum Dr. med.. In seinem Vater, dem Maler Heinrich W. Mangold, fand er einen begnadeten Lehrer in der Landschaftsmalerei. Der Maler und Illustrator Walther Niedl war ihm über viele Jahre ein großer Lehrer in der Tier- und Jagdmalerei. 

 

Jörg Mangold ist neben seiner künstlerischen Arbeit als Autor tätig und verfasst neben belletristischen Werken Beiträge für verschiedene Zeitschriften, Jahrbücher und weitere Publikationen. Zu seinen renommiertesten Serien zählen die „Ansitzgedanken“ in der Jagdzeitschrift „Pirsch“, „Der Kommentar" in der Zeitschrift „HALALI" sowie „Der Jagdbegleiter" im Deutschen Sparkassen Verlag. Seine bekanntesten Publikationen sind die Erzählungen und Bildbände „Jagdimpressionen“, „Jagdtage- und Gästebuch“, „Waidmannsheil, Herr Doktor!" , „Guter Anblick", „Im  Wechsel des Lichts“ und „Ansitzgedanken" (Jagdbuch des  Jahres  2011). Seit 2007 erscheint beim Bayerischen Landwirtschaftsverlag  München sein jährlicher Aquarellkalender „Erlebnisreiche Pirschgänge". Seine Cartoon-Serie „Der Mangold“ erscheint seit 2008 in der Jagdzeitschrift „Der Anblick“.


Mangold ist darüber hinaus ein gefragter Moderator und Kabarettist: So moderierte er die täglichen Sendungen bei dem TV-Sender „Seasons“ und war Mitglied der Kabarettgruppe „Pockinger Buam“, für die er auch die Texte schrieb. Außerdem ist er ein gefragter Teilnehmer für Podiumsdiskussionen und ein ebenso gefragter Referent zu jagdkulturellen Themen. Zudem leitet er Malseminare in Deutschland und Österreich. Mangold ist Vorsitzender des Ausschusses für Jagdkultur  und Vorsitzender des Ethikrates des Bayerischen  Jagdverbandes. 


Heute lebt Jörg Mangold mit seiner Familie, seinen Hunden, Katzen und Pferden auf dem niederbayerischen Land, wo er jagt, fischt, schreibt und malt. In Pocking betreibt er als Facharzt für Allgemeinmedizin mit seiner Frau als Kollegin eine Landarztpraxis. An den Wochenenden zieht er sich gerne in die Abgeschiedenheit seines niederbayerischen Reviers und in die Steierischen  Berge zurück, wo sich ihm die Natur immer wieder neu offenbart und wo er immer wieder neue Motive und Inspirationen für seine Arbeit findet.

 

Dr. Jörg Mangold wurde 1996 in Anerkennung seiner Leistungen um die Jagdkultur mit dem Kulturpreis des Deutschen Jagdschutzverbandes DJV ausgezeichnet. 2003 erhielt er den Kulturpreis des Landkreises Passau für seine Leistungen auf künstlerischem Gebiet. Für seine zahlreichen Verdienste um die Jagdkultur wurden Mangold 2005 der Franz von Kobell-Preis des Landesjagdverbandes Bayern verliehen; 2015 wurde er mit dem Ortega-Preis für Jagdkultur ausgezeichnet.